Papst Benedikt ernennt Pfarrer Hofmann zum Monsignore
KIRCHE
Bekanntgabe freudige Nachricht am Sonntag beim
Adventskonzert im Regensburger Dom St. Peter
VON JOCHEN DANNENBERG, MZ
NEUSTADT/REGENSBURG.
Sonntagnachmittag,
1. Advent, im Regensburger Dom St. Peter. Der Dom war
überfüllt,
mehrere Tausend Gläubige drängten sich in dem
ehrwürdigen Gotteshaus,
um das erste Adventskonzert auf der neuen Domorgel zu erleben. Erst
wenige Tage zuvor hatte Bischof Gerhard Ludwig Müller im
Rahmen einer
feierlichen Pontifikalvesper die neue Regensburger Domorgel gesegnet.
Bevor
das festliche Konzert begann, trat Bischof Gerhard Ludwig
Müller ans
Mikrofon, um einige aktuelle Mitteilungen aus dem Bistum bekannt zu
geben - die Verleihung Diözesaner und Päpstlicher
Ehrungen. Bischof
Müller zählte die Namen und die Titel auf. Ganz oben
auf der Liste stand einer aus Neustadt - Johannes Hofmann.
Er
saß in der ersten Reihe, neben ihm Dompropst
Dr. Wilhelm Gegenfurtner,
den Blick auf die neue Orgel gerichtet. Hofmann wurde zum Monsignore
ernannt.
Die Urkunde erhielt er im Anschluss bei einer Feier im
Kolpinghaus.
Pfarrer Hofmann freute sich über die Ernennung. Er
hatte von der Verleihung des Ehrentitels wenige Tage zuvor
erfahren
und, wie es seine Art ist, es nur wenigen Vertrauten mitgeteilt.
Für
den Neustädter Geistlichen war dies nicht die erste
Auszeichnung.
Im Frühjahr 2003 wurde er Regional-
dekan, im November 2004, kurz vor
seinem 40. Geburtstag, Bischöflich Geistlicher Rat.
Die Ernennung
zum Monsignore kam für viele Neustädter, die das
Wirken Holmanns seit
Jahren beobachten, nicht unbedingt überraschend.
Eine Auszeichnung
war erwartet worden, wenn auch nicht klar war, um welche es sich
handeln würde. Hofmann hat u.a. durch die Sanierung der
Pfarrkirche und
des Pfarrhofes, die neue Seelsorgeeinheit mit
Mühlhausen und das
Engagement als Regionaldekan, womit er
für das kirchliche Persoal in
94 Pfarreien zuständig ist,
großes Engagement |

Johannes
Hofmann, Stadtpfarrer von Neustadt,
Regionaldekan
und Bischöflich
Geistlicher Rat,
wird jetzt mit Monsignore
angesprochen.
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und Belastbarkeit
bewiesen. Darüber hinaus hat er in den vergangenen
Jahren immer wieder
den Kontakt zu den Menschen gesucht. Ob es sich dabei um
Starkbierfeste oder Faschingsfeiern handelte - Hofmann war
dabei. Sein
Primizspruch "Die Freude an Gott ist unsere Kraft" (Nehemia 8 Vers 10),
hat ihm dabei geholfen.
Johannes Hofmann ist in Mungenhofen in der
Oberpfalz, im Schatten des berühmten Kirchturms der
Wallfahrtsstätte
Eichelberg, aufgewachsen. Nach Neustadt kam Hofmann im September 1995,
nachdem er zuvor als Kaplan in Amberg und Straubing tätig
gewesen war.
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