Eine große
Trauergemeinde versammelte sich am vergangenen Montag in der
Stadtpfarrkirche St. Laurentius, um Eucharistie für unsere geschätzte
und verehrte Pfarrsekretärin Stephanie Kumpfmüller zu feiern und sie
anschließend auf dem Waldfriedhof zu verabschieden.
Vielen war es ein
Bedürfnis, diese besondere Frau durch Gebet und Gottesdienst zu ehren.
Zu Herzen gehend war die große Zahl der Konzelebranten: Am Altar
standen Stadtpfarrer i.R. Horst Mally, Stadtpfarrer Georg Birner,
Pfarrer Harald Kamhuber, Bischöflicher Kaplan Michael Dreßel, Kaplan
Thomas Gleißner, Kaplan Sven Grillmeier, Kaplan Michael Reißer, Kaplan
Johannes Plank, Kaplan Thomas Helm, Kaplan Stefan Prunhuber und die
Diakone Harald Wieder und Johannes Faltermeier.
Sie bezeugten durch ihr
Dasein ihre tiefe Verbundenheit mit Frau Kumpfmüller. Domkapitular
Anton Wilhelm aus Regensburg und Kaplan Michael Birner kamen am Sonntag
zum Rosenkranz, weil sie am Montag nicht dabei sein konnten. Darüber
hinaus entschuldigten sich Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen,
Regensburg, Prior Lukas Dikany vom Stift
Schlägl, Thomas Frauenlob von der Bildungskongregation in Rom und
Oberstudienrat Stefan Hirblinger. Sie bedauerten, dass sie nicht zu den
Trauerfeierlichkeiten kommen konnten.
Aus Mallersdorf waren die
ehrwürdigen Schwestern M. Mechtgund, M. Waldemara, M. Editha, M.
Helladia und aus dem Bischöflichen Haushalt die Schwestern M. Huberta
und M. Helgardis gekommen. Die Schwestern versprachen, weiterhin für
uns zu beten.
Nicht nur die
Mitglieder unseres Frauenbundes, sondern viele aus dem Bezirk Neustadt
waren gekommen, um das Requiem für Frau Kumpfmüller mitzufeiern.
Die Mitarbeiterinnen unserer Kindergärten und Verantwortliche des
Altenheims sowie viele ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren
unter den Trauergästen. Die Anwesenheit von Herrn Bürgermeister Reimer
und von vielen Mitarbeitern der Stadtverwaltung und der Banken zeigten,
wie sehr Frau Kumpfmüller allerorts geschätzt war.
Ihr Tod reißt eine
neuerliche große Lücke in unsere Pfarrgemeinde St. Laurentius. Gerade
beim Requiem für sie dachten wir an viele Gottesdienste, bei denen sie
Gäste empfangen und Plätze angewiesen hat. Noch beim Requiem für
Pfarrer Brechenmacher am 5. Mai war sie in ihrem Element. Kurz danach
erkrankte sie und erholte sich nicht mehr. Kurz vor Mitternacht am
Donnerstag, 16. Juli ist sie im Regensburger Universitätsklinikum
verstorben. Wir hatten vergeblich auf Gesundung gehofft.
|

|
Frau
Kumpfmüller bleibt uns in ihrer liebenswürdigen und hilfsbereiten Art
unvergessen und ein Vorbild. Wir sind dankbar, dass wir sie haben
durften. Sie hat unserer Pfarrgemeinde und dem Frauenbund ihre ganze
Kraft geschenkt. Sie hat viele Menschen geprägt! Wir werden Frau
Kumpfmüller ein ehrendes Andenken bewahren.
Auch für Ihren Pfarrer -
Frau Kumpfmüller würde sagen „Herr Stadtpfarrer“ - ist ihr Tod ein
großer Verlust. Sie war eine wahrhaft „rechte Hand“, eine hoch
kompetente, loyale und äußerst engagierte Mitarbeiterin. Sie war eine
mütterliche Frau, der wir vieles zu danken haben. Aber auch in
diesen schweren Zeiten wollen wir nicht an Gott irre werden. Wir bitten
ihn, er möge auch weiterhin für uns alle und diese seine Gemeinde St.
Laurentius sorgen!
Johannes Hofmann
Stadtpfarrer
|